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Network

cli

cli öffnet die eigentliche Switch-CLI, also die FastPath-/Switching-Ebene.

Dort arbeitest du mit Dingen wie:

show vlan
show running-config
configure
interface 0/1
switchport mode access
vlan database
write memory

Das ist die Cisco-ähnliche Oberfläche für:

  • VLANs
  • Ports
  • Trunks
  • Layer-2/teilweise Layer-3
  • laufende Switch-Konfiguration

Das Problem: Diese CLI verwaltet hauptsächlich den laufenden FastPath-Zustand. write memory meldet zwar Erfolg, aber die UniFi-Firmware baut FastPath beim Start wieder aus /tmp/system.cfg beziehungsweise der von ubntconf erzeugten Startup-Konfiguration auf. Deshalb verschwinden die Änderungen nach einem Reboot.




mca-cli-op

mca-cli-op gehört zur UniFi-Management-Ebene.

Auf deinem Switch ist es nur ein Symlink:

/usr/bin/mca-cli-op -> mcad

Es startet also das Programm mcad in einem speziellen Betriebsmodus.

mcad kümmert sich um Dinge wie:

  • Adoption
  • Controller-Kommunikation
  • Inform-Nachrichten
  • Provisionierung
  • Managementstatus
  • Werksreset
  • Speichern und Laden von UniFi-Konfiguration
  • mgmt.is_default
  • mgmt.is_setup_completed

Mit Argumenten wird es normalerweise als interner Einzelbefehl verwendet, zum Beispiel:

mca-cli-op inform
mca-cli-op set-inform http://controller:8080/inform
mca-cli-op set-default

Der Firmware-Wrapper ruft solche Befehle selbst auf. set-inform wird beispielsweise direkt an mca-cli-op weitergereicht, während set-default einen Werksreset einleitet.

Ohne Argument:

mca-cli-op

öffnet es die interaktive Management-CLI:

UniFi#

Das ist keine Linux-Shell und auch nicht dieselbe CLI wie cli. Deshalb kennt sie kein echo, awk, find oder Shell-Pipes.

Vereinfacht dargestellt

SSH-Shell
│
├── cli
│   └── FastPath-Switch-CLI
│       ├── VLANs
│       ├── Ports
│       ├── Trunks
│       └── running-config
│
└── mca-cli-op / mcad
    └── UniFi-Management-Stack
        ├── Adoption
        ├── Provisionierung
        ├── Controller/Inform
        ├── mgmt-Konfiguration
        └── Default-/Setup-Status