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Raspberry Pi 4 (8 GB) als Proxmox VE Test-Node

Raspberry

Installation Pi 4 –von Debian 13,13 LUKS2,(Trixie) DropbearARM64 undauf Proxmox VE

Diese Anleitung beschreibt die Einrichtung eineseinem Raspberry Pi 4 mit 8 GB RAMRAM. als verschlüsselten Proxmox-Testserver auf Basis von Debian 13 (Trixie).

Debian wird direkt von einem Linux-PC aus mit debootstrap installiert. Die Konfiguration erfolgt innerhalb einer ARM64-chroot-Umgebung.

Das Root-Dateisystem wird mit LUKS2 verschlüsselt.verschlüsselt Währendund desbeim SystemstartsBooten ermöglichtüber DropbearDropbear-SSH entsperrt.

Die Einrichtung erfolgt von einem Linux-PC mit debootstrap und einer ARM64-chroot-Umgebung. Das System erhält eine Entsperrungfeste überIP-Adresse, SSHautomatische mitZeitsynchronisierung einemund separateneine Schlüssel.deutsche UTF-8-Locale.

1. Voraussetzungen

  • Raspberry Pi 4 mit 8 GB RAM
  • USB-SSD mit mindestens 64 GB
  • Debian-13-Linux-PC
  • Ethernet-Verbindung
  • Feste IPv4-Adresse und Gateway
  • USB-Boot-fähige Raspberry-Pi-Firmware
  • SSH-ClientSchlüssel unterfür LinuxAdministration und LUKS-Entsperrung

DatenträgeraufbauNetzwerkkonfiguration

Hostname

darkside

IP-Adresse

10.100.0.61

Netzmaske

255.255.0.0 (/16)

Gateway

10.100.0.1

DNS

1.1.1.1

Interface

eth0

Zeitzone

Europe/Berlin

Locale

de_DE.UTF-8

2. Datenträger vorbereiten

Die SSD besteht aus einer unverschlüsselten Boot-Partition und einer mit LUKS2 verschlüsselten Root-Partition.

Partition

Format

Verwendung

Partition 1

FAT32

/boot/firmware

Partition 2

LUKS2

VerschlüsselterVerschlüsseltes Root-DatenträgerDateisystem

cryptroot

ext4

Debian, ProxmoxDebian und VM-Datenvirtuelle Maschinen

DieAlle Boot-Partitionfolgenden bleibtadministrativen unverschlüsselt,Befehle dawerden dieals Raspberry-Pi-Firmwareroot sieausgeführt.

lesen

Benötigte können muss. Die Verschlüsselung schützt DatenPakete auf dem ausgeschalteten Datenträger, verhindert jedoch keine Manipulation an der Boot-Partition.

2. SSH-Schlüssel erzeugen

Auf dem Linux-Client zwei voneinander unabhängige SSH-Schlüssel erstellen.

Schlüssel zur LUKS-Entsperrung

ssh-keygen -t ed25519 -a 100 \
-f ~/.ssh/id_pi4_unlock \
-C "Pi4 LUKS Unlock"

Administrationsschlüssel

ssh-keygen -t ed25519 -a 100 \
-f ~/.ssh/id_pi4_admin \
-C "Pi4 Administration"

Beide privaten Schlüssel mit einer eigenen Passphrase schützen.

Öffentliche Schlüssel anzeigen:

cat ~/.ssh/id_pi4_unlock.pub
cat ~/.ssh/id_pi4_admin.pub

Die öffentlichen Schlüssel werden später in Debian hinterlegt. Die privaten Schlüssel verbleiben ausschließlich auf dem Client.

3. Linux-PC vorbereiten

Root-Shell öffnen:

su -

Paketlisten aktualisieren:installieren:

apt update
apt full-upgrade

Benötigte Pakete installieren:

apt install -y \
debootstrap \
debian-archive-keyring \
qemu-user \
qemu-user-binfmt \
binfmt-support \
cryptsetup \
parted \
dosfstools \
e2fsprogs \
kmod \
ca-certificates \
curl \
git

QEMU ermöglicht die Ausführung der ARM64-Programme auf einem Linux-PC mit anderer Prozessorarchitektur.

QEMU-Registrierung prüfen:

cat /proc/sys/fs/binfmt_misc/qemu-aarch64

Auf einem x86-64-Host muss der Interpreter aktiviert sein. Bei einem nativen ARM64-Host wird keine CPU-Emulation benötigt.

chroot begrenzt die CPU-Kernzahl nicht. Parallele Programme können mehrere Kerne verwenden. Die Paketinstallation selbst ist allerdings nicht vollständig parallelisiert.

4. USB-SSD auswählen

Angeschlossene Datenträger anzeigen:identifizieren:

lsblk -o NAME,SIZE,MODEL,TYPE,MOUNTPOINTS

Im folgenden Beispiel istwird /dev/sdb dieals gewünschteZielgerät SSD.verwendet. DerDie GerätenameGerätebezeichnung mussunbedingt anhandprüfen. Alle Partitionen der tatsächlichen Laufwerksinformationen angepasst werden.

Zieldatenträger festlegen:

DISK=/dev/sdb

Gerät kontrollieren:

lsblk "$DISK"
findmnt /

Die ausgewählte SSD darf nicht das laufende System enthalten. Sämtliche Partitionen des Zielgeräts müssen ausgehängt sein.

Achtung: Die nächstenfolgenden Befehle löschen sämtliche Daten auf dem ausgewählten Datenträger.

PartitionstabelleBei erstellen:einem bereits installierten System diesen Abschnitt überspringen.

DISK=/dev/sdb

parted -s "$DISK" mklabel msdos

Boot-Partition mit 1 GiB erstellen:

parted -s "$DISK" mkpart primary fat32 1MiB 1025MiB

Root-Partition erstellen:

parted -s "$DISK" mkpart primary 1025MiB 100%

Boot-Flag setzen:

parted -s "$DISK" set 1 boot on

partprobe "$DISK"
udevadm settle

PartitionsnamenPartitionen bestimmen:festlegen:

case "$DISK" in
  *[0-9])
    BOOT="${DISK}p1"/dev/sdb1
ROOT="${DISK}p2"
    ;;
  *)
    BOOT="${DISK}1"
    ROOT="${DISK}2"
    ;;
esac

lsblk "$DISK"/dev/sdb2

5.3. LUKS2-Verschlüsselung einrichten

Boot-Partition formatieren:

mkfs.vfat -F32 -n PVEBOOT "$BOOT"

LUKS2

Root-Partition mit AES-256-XTS und Argon2id

Die folgende Konfiguration nutzt AES-XTS mit zwei AES-256-Schlüsseln sowie Argon2id zur Ableitung des Schlüssels aus der Passphrase.verschlüsseln:

cryptsetup luksFormat \
--type luks2 \
--cipher aes-xts-plain64 \
--key-size 512 \
--pbkdf argon2id \
--pbkdf-memory 524288 \
--pbkdf-parallel 2 \
--iter-time 2000 \
--verify-passphrase \
"$ROOT"

Parameterübersicht:

Eine

Parameter

Einstellung

Format

LUKS2

Verschlüsselung

AES-256-XTS

Schlüsselmaterial

512lange, Bitzufällig insgesamt

Passwortableitung

Argon2id

Speichergrenze

512erzeugte MiB

Parallelität

2

Kalibrierungsziel

2000Passphrase ms

verwenden.

Die Werte sind ein Ausgangspunkt für den Raspberry Pi 4 mit 8 GB RAM. Cryptsetup kalibriert die tatsächlichen Argon2-Parameter werden auf dem einrichtenden Rechner.Rechner Insbesonderekalibriert beiund Verwendungmüssen vonspäter QEMUauf oderdem einemRaspberry schnellerenPi Hostgetestet können sich die späteren Entsperrzeiten deutlich unterscheiden.werden.

Eine zufällige, lange Passphrase verwenden, beispielsweise sieben oder mehr unabhängig ausgewählte Diceware-Wörter.

Keine kurzen Kennwörter, Gerätebezeichnungen, Geburtsdaten oder wiederverwendeten Passwörter nutzen.

Die gewählten Parameter müssen im Raspberry-Pi- Initramfs ausreichend RAM zur Verfügung haben. Höhere Argon2-Werte sind nicht automatisch besser.

SSD-Discard beziehungsweise TRIM für das verschlüsselte Dateisystem zunächst nicht aktivieren. Discard kann Informationen über belegte Datenbereiche preisgeben.

Gespeicherte LUKS-Parameter prüfen:

cryptsetup luksDump "$ROOT"

Insbesondere PBKDF, Memory, Time cost und Threads kontrollieren.

VerschlüsselungPartition öffnen:

cryptsetup open "$ROOT" cryptroot

Ext4-Dateisystem erstellen:

mkfs.ext4 -L pve-root /dev/mapper/cryptroot

Status anzeigen:

cryptsetup status cryptroot

6. UUIDs dokumentieren

Die UUIDs vor dem Betreten der chroot-Umgebung ermitteln und für die Konfiguration notieren.

LUKS-UUID:notieren:

cryptsetup luksUUID "$ROOT"

Boot-UUID:

blkid -s UUID -o value "$BOOT"

Die

4. LUKS-UUIDDebian bezeichnet die verschlüsselte Partition. Die Boot-UUID bezeichnet das FAT32-Dateisystem.

7. Dateisysteme einhängeninstallieren

Verschlüsselte Root-PartitionDateisysteme einhängen:

mkdir -p /mnt/Temp/1

mount /dev/mapper/cryptroot /mnt/Temp/1

Firmware-Verzeichnis vorbereiten:

mkdir -p /mnt/Temp/1/boot/firmware

Boot-Partition einhängen:

mount "$BOOT" /mnt/Temp/1/boot/firmware

Mountpoints überprüfen:

findmnt /mnt/Temp/1
findmnt /mnt/Temp/1/boot/firmware

8. Debian 13 installieren

Debian wird direkt auf der verschlüsselten Root-Partition installiert.installieren:

debootstrap \
--arch=arm64 \
--keyring=/usr/share/keyrings/debian-archive-keyring.gpg \
trixie \
/mnt/Temp/1 \
https://deb.debian.org/debian

Anschließend werden die Partitionen dauerhaft in der neuen Installation konfiguriert.

Crypttab erstellenkonfigurieren

nano /mnt/Temp/1/etc/crypttab

Eintrag:

cryptroot UUID=LUKS-UUID none luks,initramfs

LUKS-UUID durch die zuvor ermittelte UUID der verschlüsselten Partition ersetzen.

Fstab konfigurieren

nano /mnt/Temp/1/etc/fstab

Einträge:Inhalt:

/dev/mapper/cryptroot / ext4 defaults,noatime 0 1
UUID=BOOT-UUID /boot/firmware vfat defaults,umask=0077 0 2

BOOT-UUID durch die zuvor ermittelte UUID der FAT32-Partition ersetzen.

9.5. ARM64-chroot vorbereitenbetreten

Systemdateisysteme einbinden:

for DIR in dev proc sys run; do
    mount --rbind "/$DIR" "/mnt/Temp/1/$DIR"
    mount --make-rslave "/mnt/Temp/1/$DIR"
done

DNS-Konfiguration übernehmen:für die Installation:

cp -L /etc/resolv.conf /mnt/Temp/1/etc/resolv.conf

ARM64-chroot starten:betreten:

chroot /mnt/Temp/1 /bin/bash

Architektur überprüfen:prüfen:

dpkg --print-architecture

ErwarteteDie Ausgabe:

Ausgabe
muss arm64

sein. Die folgenden SchritteBefehle werden innerhalb der chroot-Umgebung ausgeführt.

10.6. Debian-Basissystem

APT-Paketquellen einrichten

Paketquellen öffnen:prüfen:

nano /etc/apt/sources.list

FolgendeDie folgenden Debian-Quellen verwenden. BereitsGleichwertige vorhandene gleichwertige Einträge unter /etc/apt/sources.list.d nicht duplizieren.

deb https://deb.debian.org/debian trixie main non-free-firmware
deb https://deb.debian.org/debian trixie-updates main non-free-firmware
deb https://security.debian.org/debian-security trixie-security main non-free-firmware

PaketlistenPakete aktualisieren:installieren:

apt update

11. Kernel und Basissystem installieren

Benötigte Systempakete installieren:

apt install -y \
linux-image-arm64 \
raspi-firmware \
initramfs-tools \
cryptsetup-initramfs \
dropbear-initramfs \
openssh-server \
ifupdown2 \
systemd-sysv \
systemd-timesyncd \
locales \
tzdata \
ca-certificates \
curl \
git \
nano \
less \
localesbusybox
\

7. busyboxLocale \konfigurieren

kmod

Das \System e2fsprogserhält die deutsche UTF-8-Locale. Die Locale muss erzeugt werden, bevor sie von Shell, SSH und Programmen verwendet werden kann.

Locale-Konfiguration öffnen:

nano /etc/locale.gen

Folgende Zeile aktivieren:

de_DE.UTF-8 UTF-8

Falls ein Kommentarzeichen vor der Zeile steht, dieses entfernen.

Locale erzeugen:

locale-gen

Systemsprüngliche Locale setzen:

update-locale LANG=de_DE.UTF-8

Verfügbare Locales prüfen:

locale -a

Erwartete Ausgabe enthält:

de_DE.utf8

LC_ALL wird nicht dauerhaft gesetzt. Programme erhalten die gewünschten Kategorieeinstellungen über LANG oder spezifische LC_-Variablen.

Zeitzone einstellen

Zeitzone konfigurieren:

ln -sfn /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime

echo Europe/Berlin > /etc/timezone

Zeitzone prüfen:

date

In einer chroot-Umgebung stammt die aktuelle Uhrzeit vom Linux-Host. Die eigentliche Netzwerkzeitsynchronisierung erfolgt später auf dem Raspberry Pi.

8. NTP-Zeitsynchronisierung konfigurieren

Der Raspberry Pi besitzt normalerweise keine batteriegepufferte Echtzeituhr. Nach einem Neustart kann die Systemzeit deshalb falsch sein.

Eine falsche Uhrzeit kann HTTPS-Verbindungen und die Zertifikatsüberprüfung von APT verhindern.

Als Zeitdienst wird systemd-timesyncd verwendet.

Konfigurationsverzeichnis erstellen:

mkdir -p /etc/systemd/timesyncd.conf.d

Konfiguration bearbeiten:

nano /etc/systemd/timesyncd.conf.d/10-ntp.conf

Folgenden Inhalt eintragen:

[Time]
NTP=162.159.200.1 162.159.200.123 time.cloudflare.com 0.de.pool.ntp.org 1.de.pool.ntp.org
PollIntervalMinSec=32
PollIntervalMaxSec=2048
SaveIntervalSec=60

Die ersten beiden Adressen sind NTP-Server von Cloudflare. Sie sind auch ohne DNS-Auflösung erreichbar.

Für NTP muss ausgehender UDP-Verkehr auf Port 123 erlaubt sein.

Zeitdienst für den Systemstart aktivieren:

systemctl enable systemd-timesyncd.service

systemd-timesyncd wird beim regulären Systemstart aktiviert. Innerhalb von chroot wird kein laufender Zeitdienst benötigt.

Der Dienst speichert regelmäßig einen Zeitstempel, damit die Systemzeit bei späteren Neustarts nicht immer auf einen sehr alten Wert zurückfällt.

9. Netzwerk dauerhaft konfigurieren

Die Netzwerkverbindung im Initramfs ist unabhängig von der normalen Debian- Netzwerkkonfiguration.

Deshalb muss eth0 auch im installierten Debian-System eingerichtet werden.

Netzwerkdatei öffnen:

nano /etc/network/interfaces

Folgende Konfiguration verwenden:

# Loopback
auto lo
iface lo inet loopback

# Ethernet
auto eth0
iface eth0 inet static
    address 10.100.0.61/16
    gateway 10.100.0.1

# Weitere Interfaces
source /etc/network/interfaces.d/*

Die Management-IP liegt zunächst direkt auf eth0. Eine Linux-Bridge für virtuelle Maschinen wird erst nach erfolgreicher Einrichtung des Basissystems konfiguriert.

Die gleiche Management-IP darf später nicht gleichzeitig auf eth0 und vmbr0 liegen.

Netzwerkdienst aktivieren:

systemctl enable networking.service

DNS konfigurieren

DNS-Konfiguration öffnen:

nano /etc/resolv.conf

Inhalt:

nameserver 1.1.1.1

Diese Konfiguration setzt voraus, dass /etc/resolv.conf als reguläre Datei verwaltet wird und kein anderer Netzwerkdienst ihren Inhalt automatisch ersetzt.

Für die Namensauflösung muss DNS über UDP beziehungsweise TCP Port 53 erreichbar sein.

10. Hostname setzen:konfigurieren

Hostname bearbeiten:

nano /etc/hostname

Inhalt:

pve-pi4darkside

Hosts-Datei bearbeiten:

nano /etc/hosts

Beispiel:Folgende Einträge verwenden:

127.0.0.1 localhost
::1 localhost ip6-localhost ip6-loopback

10.100.0.261 pve-pi4.darkside.home.arpa pve-pi4darkside

Der Hostname muss auf die tatsächliche Management-IP des Servers auflösbar sein.

11. SSH-Zugang einrichten

Root-Passwort setzen:

passwd

Für rootden eineSSH-Zugang eigenewird starkeein Passphraseeigener verwenden,Ed25519-Administrationsschlüssel nicht die LUKS-Passphrase.verwendet.

SSH-DienstDen aktivieren:öffentlichen Schlüssel auf dem administrierenden Linux-Client erzeugen:

systemctlssh-keygen enable-t sshed25519 -a 100 \
-f ~/.ssh/id_pi4_admin \
-C "Pi4 Administration"

12.

Den SSHprivaten absichern

Die reguläre SSH-Administration verwendetSchlüssel ausschließlich denauf zuvordem erzeugtenLinux-Client Administrationsschlüssel.speichern.

SSH-VerzeichnisAuf erstellen:dem Raspberry-Pi-Dateisystem:

install -d -m 0700 /root/.ssh

Authorized-Keys-Datei öffnen:

nano /root/.ssh/authorized_keys

Den vollständigen öffentlichen Schlüssel aus id_pi4_admin.pub einfügen.eintragen.

Dateirechte setzen:

chmod 0600 /root/.ssh/authorized_keys

SSH-HärtungKonfiguration konfigurieren:erstellen:

nano /etc/ssh/sshd_config.d/10-pi4-security.conf

Inhalt:

PermitRootLogin prohibit-password
PasswordAuthentication no
KbdInteractiveAuthentication no
PubkeyAuthentication yes
PermitEmptyPasswords no
X11Forwarding no
AllowTcpForwarding no
AllowAgentForwarding no
PermitTunnel no
MaxAuthTries 3
LoginGraceTime 30

DieseSSH-Hostkeys Konfigurationerzeugen, istfalls aufsie die Administration des Hosts ausgerichtet. Für spätere SSH-basierte Clusterfunktionen oder Migrationen müssen die Weiterleitungsregeln passend überprüft werden.fehlen:

ssh-keygen -A

SSH-Konfiguration prüfen:

sshd -t

DerSSH-Dienst Befehl darf keine Konfigurationsfehler melden.aktivieren:

systemctl enable ssh.service

13.12. Initramfs-Netzwerk konfigurieren

Beispielnetzwerk:

Für

Management-IP

10.100.0.2

Netzmaske

255.255.0.0

Gateway

10.100.0.1

Interface

die LUKS-Entsperrung wird eth0

Bridge

vmbr0

Diebereits Adresseninnerhalb andes dasInitramfs eigene Netzwerk anpassen. Die Management-IP sollte dauerhaft reserviert sein.aktiviert.

NetzwerkkonfigurationDatei öffnen:

nano /etc/network/interfacesinitramfs-tools/initramfs.conf

Inhalt:Folgende Werte setzen:

autoMODULES=most
lo
iface lo inet loopback

iface DEVICE=eth0 inet manual

auto vmbr0
iface vmbr0 inet static
    address 10.100.0.2/16
    gateway 10.100.0.1
    bridge-ports eth0
    bridge-stp off
    bridge-fd 0

NetzwerkdienstDie aktivieren:statische IP-Adresse wird über einen Kernelparameter konfiguriert.

Datei öffnen:

systemctlnano enable networking/etc/default/raspi-extra-cmdline

FürFolgende dieZeile DNS-Auflösungeintragen:

in
ip=10.100.0.61::10.100.0.1:255.255.0.0:darkside:eth0:none
/etc/resolv.conf einen erreichbaren DNS-Server konfigurieren.

Die dauerhafte DNS-VerwaltungZeile darf nachkeine demzusätzlichen erstenZeilenumbrüche Boot nicht mit einem anderen aktiven Netzwerkmanager in Konflikt stehen.enthalten.

14.13. Raspberry-Pi-Boot konfigurierenFirmware

Firmware-Konfiguration bearbeiten:öffnen:

nano /etc/default/raspi-firmware

Folgende VariablenWerte aktivieren beziehungsweise ergänzen:setzen:

ROOTPART="/dev/mapper/cryptroot"
KERNEL="auto"
INITRAMFS="auto"

Die Debian-Firmware-Hooksbestehende verwendenKonfiguration diesedes EinstellungenFirmwarepakets zuransonsten Erstellung der Bootdateien.beibehalten.

ZusätzlicheAuf Kernelparametereinem hinterlegen:

Raspberry
nanoPi /etc/default/raspi-extra-cmdline
4

Inhaltmit alsUSB-SSD einekönnen einzelnezusätzliche Zeile:

rootwait ip=10.100.0.2::10.100.0.1:255.255.0.0:pve-pi4:eth0:none

Die Adresse dient dem NetzwerkzugriffUSB-Treiber im Initramfs vor der Entsperrung.

15. Initramfs vorbereiten

Konfiguration öffnen:

nano /etc/initramfs-tools/initramfs.conf

Folgende Einstellungen setzen:

MODULES=most
DEVICE=eth0
IP=10.100.0.2::10.100.0.1:255.255.0.0:pve-pi4:eth0:none

Das Initramfs benötigt diewerden, Treiberinsbesondere für den USB-Controller, die SSD und den Ethernet-Port.reset_raspberrypi.

Kernel-VersionenDatei anzeigen:

ls /lib/modules

Die tatsächlich installierte Kernel-Version auswählen:

KVER=$(ls /lib/modules | sort -V | tail -n 1)
echo "$KVER"

Zusätzliche Module konfigurieren:öffnen:

nano /etc/initramfs-tools/modules

BeimDas Raspberrybenötigte PiModul 4ergänzen, istsofern insbesonderees reset_raspberrypibeim fürinstallierten denKernel USB-Controllerals relevant.Modul Benötigte Storage- und Netzwerktreiber ebenfalls berücksichtigen.

Beispielsweise folgende Module anhand ihrer tatsächlichen Verfügbarkeit prüfen:vorliegt:

modinfo -k "$KVER" reset_raspberrypi
modinfo -k "$KVER" bcmgenet
modinfo -k "$KVER" usb_storage
modinfo -k "$KVER" uas

Verfügbare

14. undDropbear benötigtefür Module in /etc/initramfs-tools/modules eintragen. Fest in den Kernel eingebaute Treiber benötigen keinen zusätzlichen Moduleintrag.

16. Dropbear-SSHLUKS konfigurieren

DropbearEin stelltseparater währendSSH-Schlüssel wird für die Entsperrung der Initramfs-PhaseLUKS-Partition eineverwendet.

eigene SSH-Verbindung bereit. Diese wird

Schlüssel auf diedem EntsperrfunktionLinux-Client beschränkt.erzeugen:

ssh-keygen -t ed25519 -a 100 \
-f ~/.ssh/id_pi4_unlock \
-C "Pi4 LUKS Unlock"

KonfigurationsverzeichnisDropbear-Verzeichnis erstellen:

install -d -m 0700 /etc/dropbear/initramfs

SchlüsseldateiAuthorized-Keys-Datei bearbeiten:öffnen:

nano /etc/dropbear/initramfs/authorized_keys

Den öffentlichen Schlüssel aus id_pi4_unlock.pubEntsperrschlüssel mit folgenden Optionen eintragen:

no-port-forwarding,no-agent-forwarding,no-X11-forwarding,command="/bin/cryptroot-unlock" ssh-ed25519 SSH-PUBLIC-KEY

SSH-PUBLIC-KEY durch den vollständigen öffentlichen Ed25519-Schlüssel ersetzen. Der gesamte Eintrag muss in einer Zeile stehen.

Der Schlüssel ist damit für die Entsperrung vorgesehen, nicht für eine frei nutzbare Initramfs-Shell.

Dateirechte setzen:

chmod 0600 /etc/dropbear/initramfs/authorized_keys

Dropbear-KonfigurationDropbear öffnen:konfigurieren:

nano /etc/dropbear/initramfs/dropbear.conf

Inhalt:

DROPBEAR_OPTIONS="-p 2222 -s -j -k -I 120"

Dropbear verwendetakzeptiert damit nur Schlüsselauthentifizierung auf Port 2222. Passwortzugriff und SSH-Portweiterleitungen sind deaktiviert.

17. SSH-Hostkeys kontrollieren

Dropbear und der reguläre SSH-Dienst verwenden unterschiedliche Hostkeys.

Dropbear-Hostkey prüfen:

ls -l /etc/dropbear/initramfs/dropbear_ed25519_host_key

Falls kein entsprechender Schlüssel existiert:

dropbearkey -t ed25519 \
-f /etc/dropbear/initramfs/dropbear_ed25519_host_key

Dropbear-Hostkey anzeigen:

dropbearkey -y \
-f /etc/dropbear/initramfs/dropbear_ed25519_host_key

Regulären SSH-Hostkey anzeigen:

ssh-keygen -y \
-f /etc/ssh/ssh_host_ed25519_key

Die beiden öffentlichen Hostkeys sichervon dokumentieren.Dropbear Sie werden auf dem SSH-Clientmüssen vor dem ersten Verbindungsaufbau hinterlegt.sicher dokumentiert und auf dem SSH-Client verifiziert werden.

15. Initramfs erstellen

Installierte Kernel-Version ermitteln:

ls /lib/modules

Die gewünschte Kernel-Version auswählen und das passende Initramfs erstellen.

Wichtig: Der private Dropbear-Hostkey befindet sich später im unverschlüsselten Initramfs. Physischer Zugriff auf die Boot-Partition ermöglicht daher auch den Zugriff auf diesen Schlüssel. Die Boot-Integrität ist eine separate Sicherheitsanforderung.

18. Initramfs und Firmware erzeugen

Kernel-Version erneut festlegen:Beispiel:

KVER=$(ls /lib/modules | sort -V | tail -n 1)

Initramfsif aktualisieren:

[
-f "/boot/initrd.img-$KVER" ]; then
    update-initramfs -u -k "$KVER"

Fallselse noch kein Initramfs für die ausgewählte Version existiert, stattdessen eines erstellen:

update-initramfs -c -k "$KVER"
fi

Beide Varianten sind alternativ zu verwenden, nicht nacheinander für dieselbe bereits existierende Datei.

Bootdateien anzeigen:

ls -lh /boot/firmware

Boot-Konfiguration prüfen:

cat /boot/firmware/config.txt
cat /boot/firmware/cmdline.txt

config.txt muss den passenden ARM64-Kernel und das zugehörige Initramfs laden.

cmdline.txt muss dieauf verschlüsselte Root-Partition referenzieren:

root=/dev/mapper/cryptroot

Außerdemverweisen mussund derden zuvor festgelegtestatischen ip-Parameter vorhanden sein.enthalten.

Initramfs-Inhalt anzeigen:überprüfen:

lsinitramfs "/boot/initrd.img-$KVER" | less

WichtigeBesonders Bestandteile:

die
  • CryptsetupCryptsetup-Komponenten, undDropbear, Deviceauthorized_keys, Mapper
  • Argon2-Unterstützung
  • Dropbearcryptroot-unlock, und der SSH-Hostkey
  • authorized_keys
  • cryptroot-unlock
  • USB- und Storage-Treiber
  • Ethernet-Treiber
  • Ext4-Unterstützung

Die verschlüsselte SSD darf erst eingesetzt werden, wenn die erforderlichen Komponenten und Bootdateien vorhanden sind.kontrollieren.

19.16. Installation abschließen

chroot verlassen:

exit

Dateisysteme anzeigen:kontrollieren:

findmnt -R /mnt/Temp/1

Alle Ziel-Mountpoints aushängen:

umount -R /mnt/Temp/1

LUKS-ContainerLUKS schließen:

cryptsetup close cryptroot

Schreibvorgänge abschließen:

sync

Die USB-SSD anschließendist mitjetzt dem Raspberry Pi verbinden undfür den Bootvorgangersten starten.Boot vorbereitet.

20. SSH-Hostkeys auf dem Client hinterlegen

Auf dem Linux-Client separate Known-Hosts-Dateien für Dropbear und OpenSSH erstellen.

Dateien vorbereiten:

install -m 600 /dev/null ~/.ssh/known_hosts_pi4_unlock
install -m 600 /dev/null ~/.ssh/known_hosts_pi4_admin

Initramfs-Hostkey eintragen:

nano ~/.ssh/known_hosts_pi4_unlock

Den zuvor dokumentierten öffentlichen Dropbear-Hostkey im folgenden Format eintragen:

[10.100.0.2]:2222 ssh-ed25519 HOSTKEY

Regulären SSH-Hostkey hinterlegen:

nano ~/.ssh/known_hosts_pi4_admin

Format:

10.100.0.2 ssh-ed25519 HOSTKEY

HOSTKEY jeweils durch das korrekte öffentliche Schlüsselmaterial ersetzen.

21. SSH-Client konfigurieren

SSH-Konfiguration öffnen:

nano ~/.ssh/config

Folgende Hosts ergänzen:

Host pi4-unlock
    HostName 10.100.0.2
    User root
    Port 2222
    IdentityFile ~/.ssh/id_pi4_unlock
    IdentitiesOnly yes
    RequestTTY force
    StrictHostKeyChecking yes
    UserKnownHostsFile ~/.ssh/known_hosts_pi4_unlock

Host pi4
    HostName 10.100.0.2
    User root
    Port 22
    IdentityFile ~/.ssh/id_pi4_admin
    IdentitiesOnly yes
    StrictHostKeyChecking yes
    UserKnownHostsFile ~/.ssh/known_hosts_pi4_admin

Dateirechte setzen:

chmod 600 ~/.ssh/config
chmod 600 ~/.ssh/id_pi4_unlock
chmod 600 ~/.ssh/id_pi4_admin

22.17. LUKS über SSH entsperren

SobaldNach dem Start sollte Dropbear im Initramfs gestartetauf ist,Port kann2222 dieerreichbar Entsperrungsein.

erfolgen:

SSH-Verbindung herstellen:

ssh pi4-unlock-t \
-p 2222 \
-i ~/.ssh/id_pi4_unlock \
root@10.100.0.61

DieDen SSH-Hostkey mit dem zuvor dokumentierten Fingerprint vergleichen.

Anschließend die LUKS-Passphrase eingeben.

Nach erfolgreicher Entsperrung öffnetstartet das Initramfs die Root-Partition und der normale Debian-Bootvorgang wird fortgesetzt.System.

DebianReguläre anschließend administrieren:SSH-Verbindung:

ssh pi4-i ~/.ssh/id_pi4_admin root@10.100.0.61

SSH-Verbindungen

18. mitErsten falschemSystemstart Hostkey dürfen nicht bestätigt oder durch Abschalten der Hostkey-Prüfung erzwungen werden.

23. Debian prüfenüberprüfen

Root-Dateisystem anzeigen:

findmnt /

Verschlüsselung überprüfen:

cryptsetup status cryptroot

Netzwerk kontrollieren:

ip -br address
ip route show default

KernelErwartete Netzwerkkonfiguration:

eth0  UP  10.100.0.61/16

Namensauflösung prüfen:

getent ahostsv4 deb.debian.org

Zeitsynchronisierung kontrollieren

Systemzeit anzeigen:

unamedate
-rtimedatectl status

SSH-KonfigurationZeitdienst aktivieren:

systemctl enable --now systemd-timesyncd

Synchronisierungsstatus anzeigen:

timedatectl timesync-status
timedatectl show -p NTPSynchronized

Erwarteter Status nach erfolgreicher Synchronisierung:

NTPSynchronized=yes

Erst nach erfolgreicher Zeitsynchronisierung Paketdownloads und größere Systemupdates durchführen.

19. Fehlerbehebung: HTTPS-Zertifikate

Folgende Fehlermeldung kann auftreten, wenn die Systemzeit falsch ist:

SSL connection failed:
certificate verify failed

Aktuelle Zeit überprüfen:

sshddate -tu

Die Root-Partition muss über /dev/mapper/cryptroot eingebunden sein.

Vor weiteren Paketinstallationen einen vollständigen Neustart einschließlich erneuter SSH-Entsperrung durchführen.

24. Proxmox-Pakete vorbereiten

Die angepassten Proxmox-Komponenten werden über das Community-Projekt PXVIRT bereitgestellt.

Pimox ARM64 RPI Control

Das vollständige Installationsskript build.sh wird nicht verwendet, da es Partitionen und Netzwerkkonfiguration automatisch verändern kann.

Repository herunterladen:

cd /root
git clone https://github.com/topa-LE/pve-arm64-rpi-control.git
cd pve-arm64-rpi-control

Verwendeten Commit dokumentieren:

git rev-parse HEAD

Installationsskripte überprüfen:

less scripts/06_add_proxmox_repo.sh
less scripts/07_install_proxmox_ve.sh

Besondere Aufmerksamkeit gilt externen Paketquellen, APT-Signaturschlüsseln, Kernel-Paketen und automatischen Änderungen an der Bootkonfiguration.

Das PXVIRT-Repository ist ein zusätzlicher Vertrauensbereich. Ein gültiger APT-Schlüssel bestätigt nur die Signatur des jeweiligen Herausgebers, nicht die Sicherheit des Codes.

Ohne unabhängige Bestätigung des erwarteten Signaturschlüssel-Fingerprints sollte die Paketquelle nicht hinzugefügt werden.

Nach Überprüfung des Repositories und des Installationsskripts:

bash scripts/06_add_proxmox_repo.sh

APT-Pakete kontrollieren:

apt update
apt-cache policy proxmox-ve

25. Proxmox installieren

Vor der tatsächlichen Installation eine Simulation durchführen:

apt-get -s install proxmox-ve

Folgende Pakete müssen erhalten bleiben:

  • Raspberry-Pi-kompatibler Linux-Kernel
  • raspi-firmware
  • cryptsetup-initramfs
  • dropbear-initramfs
  • initramfs-tools
  • OpenSSH-Server

Die Simulation muss außerdem auf unerwartete Änderungen an Netzwerkpaketen und dem Virtualisierungsstack überprüft werden.

Wenn die Abhängigkeiten kompatibel sind und die Paketquelle als vertrauenswürdig bewertet wurde:

apt install proxmox-ve

Installierte Version anzeigen:

pveversion -v

WebdienstNTP-Dienst kontrollieren:

systemctl status pveproxysystemd-timesyncd --no-pager
timedatectl timesync-status

Falls NTP noch nicht zur Verfügung steht und die Uhr stark falsch geht, kann die Uhrzeit vorübergehend manuell auf einen vertrauenswürdigen aktuellen UTC-Wert gesetzt werden.

Beispiel mit dem aktuellen UTC-Zeitwert des Linux-Clients:

date -u -s "JAHR-MONAT-TAG STUNDE:MINUTE:SEKUNDE"

Die Community-PaketePlatzhalter könnenmüssen zusätzlichedurch Anpassungeneine benötigen.tatsächlich Sollteaktuelle dieUTC-Zeit Installationersetzt Abhängigkeiten oder Boot-Komponenten ersetzen wollen, nicht mit erzwungener Paketinstallation fortfahren.werden.

26. Bootkonfiguration nach Updates prüfen

Nach ÄnderungenKorrektur amder Kernel,Uhrzeit Cryptsetupkann APT erneut verwendet werden:

apt update

Falls der TLS-Fehler weiterhin besteht, anschließend CA-Zertifikate, Paketquellen und mögliche TLS-Interception prüfen.

Die HTTPS-Zertifikatsprüfung darf nicht deaktiviert werden.

20. Fehlerbehebung: Locale

Bei folgender Meldung fehlt die gewünschte Locale oder Dropbeardie dasSSH-Umgebung Initramfsverwendet aktualisieren.nicht unterstützte Locale-Werte:

setlocale: LC_CTYPE:
cannot change locale (de_DE.UTF-8)

Verfügbare Locales überprüfen:

locale -a

Locale-Konfiguration öffnen:

nano /etc/locale.gen

Folgende Zeile aktivieren:

de_DE.UTF-8 UTF-8

Locale neu erzeugen:

locale-gen

Standardeinstellung aktualisieren:

update-initramfslocale -u -k allLANG=de_DE.UTF-8

Boot-KonfigurationAnschließend kontrollieren:eine neue SSH-Sitzung öffnen. Die setlocale-Warnungen sollten verschwinden.

21. Fehlerbehebung: Netzwerk

Falls das Netzwerk im Initramfs funktioniert, aber nach der LUKS-Entsperrung ausfällt, die reguläre Netzwerkkonfiguration prüfen.

cat /boot/firmware/config.txtetc/network/interfaces
catip /boot/firmware/cmdline.txt-br address
ip route

Prüfen,/etc/network/interfaces obmuss Kernel,die Initramfs,statische root=/dev/mapper/cryptrootKonfiguration von eth0 enthalten.

Bei einem beschädigten oder unvollständigen System kann die verschlüsselte SSD auf einem anderen Linux-PC entschlüsselt und derdie statischeKonfigurationsdatei ip-Parameterrepariert weiterhinwerden.

stimmen.

22. Proxmox VE vorbereiten

Erst wenn Debian, LUKS, SSH, Netzwerk und Zeitsynchronisierung zuverlässig funktionieren, wird die Virtualisierungsplattform eingerichtet.

EinProxmox Kernel-UpdateVE darf9 nichtstellt ungeprüftARM64-Pakete aufbereit. einen für denDer Raspberry Pi ungeeigneten4 Kernelist umstellen.als Plattform jedoch nicht Teil der unterstützten Proxmox-Hardware.

27.

Vor Proxmox-Weboberfläche

Die Weboberfläche kann nach erfolgreichereiner Installation übermüssen HTTPSinsbesondere geöffnetdie werden:

Paketabhängigkeiten
https://10.100.0.2:8006
und

Anmeldung:

die
  • Benutzer:Auswirkungen root
  • Passwort: Debian-Root-Passwort
  • Realm: Linux PAM

Das TLS-Zertifikat vor dem ersten Zugriff kontrollieren. Das anfängliche Zertifikat kann selbstsigniert sein.

Fürauf den dauerhaftenRaspberry-Pi-Kernel Betriebgeprüft sollte ein vertrauenswürdiges Zertifikat eingerichtet werden, dessen Hostname zum System passt.werden.

28. Netzwerk absichern

Die Management-Oberfläche sollte ausschließlich aus einem dafür vorgesehenen Verwaltungsnetz erreichbar sein.

Zu schützen sind insbesondere:

  • SSH auf Port 22
  • Dropbear im Initramfs auf Port 2222
  • Proxmox HTTPS auf Port 8006

Den Zugrifffunktionierenden Bootkernel, raspi-firmware, cryptsetup-initramfs und dropbear-initramfs nicht unkontrolliert ersetzen oder entfernen.

Vor dem Einrichten einer Proxmox-Bridge muss die bisherige Management-IP von eth0 auf vmbr0 umgestellt werden. Dabei darf die IP nicht doppelt vergeben werden.

Eine Aufnahme in einen bestehenden Proxmox-Cluster erfolgt erst nach Möglichkeitvollständiger bereits am Router beziehungsweise an der Netzwerk-Firewall anhand des Management-Netzes begrenzen.

Für den Initramfs-Zugriff gilt das besonders, da die normale Firewall-Konfiguration von Debian in dieser Bootphase noch nicht läuft.

Bei Verwendung der Proxmox-Firewall deren Regeln so konfigurieren, dass die erlaubten Management-Verbindungen erhalten bleiben.Funktionsprüfung.

29. LUKS-Header sichern

Ein beschädigter LUKS-Header kann den Zugriff auf sämtliche verschlüsselte Daten dauerhaft verhindern.

Verschlüsseltes Gerät identifizieren:

lsblk -f

Header auf einem externen Datenträger sichern:

cryptsetup luksHeaderBackup /dev/sda2 \
--header-backup-file /PFAD/ZUM/BACKUP/pi4-luks-header.img

/dev/sda2 und den Sicherungspfad anhand der tatsächlichen Umgebung anpassen.

Der Backup-Datenträger muss geschützt sein. Den Header nicht ausschließlich auf der verschlüsselten SSD selbst sichern.

Einen separaten Wiederherstellungsplan mit LUKS-Passphrase, Header-Backup und einem dokumentierten Wiederherstellungsweg aufbewahren.

30. Sicherheitsregeln

  • Für LUKS, Debian-root und SSH unterschiedliche Zugangsdaten verwenden.
  • SSH ausschließlich mit Schlüsselauthentifizierung betreiben.
  • Private SSH-Schlüssel niemals auf die unverschlüsselte Boot-Partition kopieren.
  • Dropbear ausschließlich für cryptroot-unlock freigeben.
  • Den SSH-Hostkey vor der ersten Verbindung verifizieren.
  • Keine öffentlichen Portweiterleitungen für die Managementdienste verwenden.
  • Debian-Sicherheitsupdates zeitnah installieren.
  • Kernel-, Firmware- und Initramfs-Änderungen vor einem unbeaufsichtigten Neustart prüfen.
  • Nur vertrauenswürdige APT-Paketquellen verwenden.
  • Community-Pakete vor größeren Updates prüfen und Backups erstellen.
  • Keine unverschlüsselten zusätzlichen VM-Datenträger oder Swap-Partitionen verwenden.
  • Den unverschlüsselten Bootbereich vor Manipulationen schützen.
  • Für VM- und Container-Backups ebenfalls Verschlüsselung einsetzen.
  • Die LUKS-Entsperrung nach Änderungen durch einen vollständigen Neustart testen.

31. Weiterführende23. Dokumentation

Stand: Oktober 2026. Installationskonzept für Debian 13 ARM64, LUKS2, Dropbear und Community-Proxmox. Der vollständige Ablauf wurde nicht auf einem Raspberry Pi 4 mit dieser konkreten Datenträgerkonfiguration validiert.